Nach tiefgehender Literaturrecherche und theoretischen Überlegungen werden folgende Schwerpunkte auf empirisch-quantitativem Wege durch großzahlige Befragungen in der IT-Dienstleistungsbranche untersucht:
Es werden Mikrounternehmer bzw. Freelancer als Teilnehmer eines Netzwerks betrachtet, da diese als kleinstmöglicher Partner in einer denkbaren Form von Projektnetzwerken auftreten können. Basierend auf einem motivationstheoretischen Konzept soll eine Typologie von Mikrounternehmern/ Freelancern herausgearbeitet werden, um Maßnahmen für die Gestaltung der Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Freelancern als innovative Form eines Personalmanagements für freie Mitarbeiter in projektartigen Netzwerken abzuleiten.
Daneben werden Projekte in mittleren und Großunternehmen untersucht. In erster Linie steht die Kompetenz von Projektleitern im Vordergrund. Aus den gewonnenen Erkenntnissen soll die relative Bedeutung der verschiedenen Fähigkeiten von einzelnen Projektleitern dargestellt werden, um daraus Projektleitertypen für unterschiedliche Arten von Projekten abzuleiten und damit Vorschläge für die Personalauswahl und die -entwicklung von Projektleitern zu liefern. Die Untersuchungen in diesem zweiten Bereich dienen zur Kontrastierung der Erkenntnisse aus dem ersten Bereich des Personalmanagements.
Erste Ergebnisse und laufende Arbeiten:
Ergebnisse der Literaturrecherche sind im Arbeitspapier „Unternehmensnetzwerke“ zusammengefasst. Eine Übersicht zu existierenden Studien beider Themenbereiche ist in Bearbeitung.
Durch insgesamt zehn bereits geführte qualitative Interviews mit Experten in den jeweiligen Bereichen, die den oben genannten Forschungsbedarf verifiziert haben, wird die Operationalisierung der Fragebögen für die quantitative Untersuchung vorbereitet.
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